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Unser Angebot - Ausbildung

Volksschule

Zielgruppe

Kinder mit Sehbehinderung oder Blindheit

Klassen

Einzeljahrgänge oder Mehrstufenklassen bei 4-8 Kinder pro Klasse

Lehrpläne

Allgemeiner Lehrplan der Volksschule in Kombination mit dem Lehrplan der Sonderschule für blinde Kinder

Schragpulte VS 1

Lernen mit allen Sinnen

Unser Unterricht fördert sehbehinderte und blinde Kinder mit individuell abgestimmten Methoden und Hilfsmitteln wie Vergrößerungen, Braillezeilen und realen Anschauungsobjekten. Früh werden digitale Kompetenzen vermittelt, um die Selbstständigkeit zu stärken.

Gemeinschaft

Selbstständigkeit und Gemeinschaft

Neben der schulischen Bildung steht die selbstbestimmte Teilhabe im Fokus. Individuelles Lernen und gemeinschaftliches Erleben gehen Hand in Hand, sodass sich alle als Teil einer lebendigen Schulgemeinschaft erfahren.

Blindenspezifische Übungen

Neben den regulären Lehrinhalten erhalten die Kinder Unterricht in „Blindenspezifischen Übungen“, die fächerübergreifend und in Einzelstunden von spezialisierten Trainer:innen für Orientierung, Mobilität und lebenspraktische Fertigkeiten vermittelt werden.

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Orientierung und Mobilität

Der Unterricht soll die SchülerIinnen dazu befähigen, sich in ihrer näheren und weiteren Umwelt zu orientieren, sich selbstständig, sicher und effektiv fortzubewegen, ihren Lebensraum zu erschließen und Alltagssituationen möglichst unabhängig bewältigen zu können.

Kochen

Lebenspraktische Fertigkeiten

Zur Bewältigung lebenspraktischer Aufgabenstellungen bedarf es gezielter, individuell angepasster Handlungsstrategien durch den Unterricht in lebenspraktischen Fertigkeiten. Diese sind wesentliche Voraussetzungen für eine selbständige Organisation des Alltags sowie für sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit und erleichtern dadurch die soziale Integration.

Schulerin mit Lesegerat in Klasse

Low Vision Übungen

Verschiedene Faktoren, wie Lichtverhältnisse, Kontraste, subjektives Allgemeinbefinden usw. beeinflussen das Sehvermögen. Es ist daher wichtig, noch vorhandenes Sehvermögen optimal zu nützen und geeignete Sehhilfen durch Low Vision Übungen kennen zu lernen und einzusetzen.

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Hörerziehung

Die Schüler:innen müssen lernen, unbestimmtes Hören in aktives Zuhören umzuwandeln. Gezielte Übungen helfen dabei, Geräuschquellen zu orten, zu unterscheiden und Informationen aus den akustischen Stimuli zu gewinnen. Dies sind sowohl wesentliche Voraussetzungen für Orientierung und Mobilität als auch im Rahmen konkreter Umwelterfahrungen.

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Tasterziehung

Das intensive, taktile Erleben prägt die Wahrnehmung und emotionale Bewertung der Umwelt. Dabei können Tasteindrücke zu subjektiven und weniger genauen Vorstellungen über Material, Größe und Funktion führen. Um ein präziseres Anschauungswissen zu fördern, ist eine gezielte Sensibilisierung des Tastsinns durch wiederholte Übungen essenziell.

So nehmen sehbeeinträchtige Menschen die Welt wahr