Unser Museum am BBI
Die weltweit älteste Sammlung zur Geschichte des Blindenwesens zeigt historische Lehr- und Hilfsmittel sowie Darstellungen blinder Menschen. Gegründet in den 1830er Jahren, dokumentiert das Museum die Entwicklung der Blindenbildung in Wien. Es zeigt Lehrmittel aus Musik, Mathematik und Biologie sowie die Entwicklung der Blindenschrift bis zur Braille-Schrift (1825).
Das Museum ist öffentlich zugänglich. Schauen Sie jederzeit vorbei und entdecken Sie unsere Schätze!
Öffnungszeiten: Mo–Fr, 09:00–14:00 Uhr
Das Wiener Blindeninstitut
Das Wiener Blindeninstitut
1804 begann Klein mit einem Schüler in seiner Privatwohnung. Die steigende Schülerzahl führte 1808 zur staatlichen Unterstützung. 1816 wurde das Institut eine Staatsanstalt, später „kaiserlich-königliches Blindenerziehungsinstitut“. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zum „Bundes-Blindenerziehungsinstitut“.
Das Institut zog mehrmals um und befindet sich seit 1898 in der Wittelsbachstraße 5. Das Gebäude wurde 1945 zerstört und bis 1958 wiederaufgebaut.
Lorem ipsum dolor
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut et massa mi. Aliquam in hendrerit urna. Pellentesque sit amet sapien fringilla, mattis ligula consectetur, ultrices mauris. Maecenas vitae mattis tellus. Nullam quis imperdiet augue. Vestibulum auctor ornare leo, non suscipit magna interdum eu.
Carl Ludwig Müller & Louis Braille
Carl Ludwig Müller – Erfinder der Füllfeder für Blinde
1806 entwickelte Müller in Wien eine Füllfeder zur Herstellung tastbarer Masseschriften für Blinde. Erst 1878 wurde die Füllfeder industriell weiterentwickelt.
Louis Braille und die Blindenschrift
Der erblindete Louis Braille besuchte ab 1819 das Pariser Blindeninstitut und optimierte 1825 eine tastbare „Nachtschrift“ von Charles Barbier. Sein 6-Punkte-System ermöglicht 63 Kombinationen und deckt Buchstaben, Zahlen und Musiknotation ab. 1873 setzte sich die Brailleschrift endgültig durch und ist heute essenziell für Blinde weltweit.